Coronazeiten 19.04.2021

Das ganze Jahr 2020 habe ich den Rückzug in unserem Zuhause sehr gerne gehabt. Jetzt fehlt sogar mir hin und wieder die Möglichkeit, ungezwungen Freunde einzuladen, mich in einem Café zu verabreden oder mal wieder lecker essen zu gehen.

Wir sind immer noch mit sars-cov-2, covid-19, Inzidenzen und Lockdowns beschäftigt. Immer mal wieder rückt es sehr nah, dieses Coronavirus. Inklusive Krankheit im Familienumfeld und Ansteckungswahrscheinlichkeiten, die ich echt vermeiden wollte. Umso besser, dass auch die Immunisierung durch Impfstoffe näher rückt. Lieber geimpft, als an Covid-19 erkrankt.

Manchmal stehe ich beim Einkaufen in der Warteschlange und frage mich, ob wir wohl jemals wieder die FFP2 Masken absetzen? Oder uns bei der Begrüßung die Hand reichen werden? Ob wir alte Verhaltensweisen wieder aufnehmen? Und uns zur Begrüßung von Freund*innen in den Arm nehmen werden? Oder bleiben wir lieber auf Distanz?

Ich wünsche mir sehr, dass die Immunisierung durch Corona-Impfstoffe von Dauer sein wird, nicht alle paar Monate aufgefrischt werden muss oder neuen Mutanten angepasst werden muss.

All die inzwischen geläufigen Wörter, angefangen bei Pandemie, bionTech, AstraZeneca, mRna-Impfstoff, Vektorimpfstoff und Vakzin über Virolog*innen, Modellierer*innen, Epidemiolog*innen über Inzidenzwert, R-Wert, Aerosole, erste, zweite und dritte Welle, AHA+L-Regeln, Dunkelziffern und inzwischen zum Schrecken aller: Sinus-Hirnvenenthrombose, sind Begriffe, die ich gerne den Profis überlassen hätte, statt sie in meinen eigenen Sprachgebrauch aufzunehmen. Das weltweit verbreitete Sars-Cov-2-Virus hat mich dazu gebracht, mit diesen Wörtern zu tun zu haben. Vermutlich in der Hoffnung, dem Ganzen nicht vollkommen ausgeliefert zu sein. Nie hätte ich gedacht PCR-Tests, Schnelltests und Selbsttests zu unterscheiden. Ziemlich sicher werden mich diese Wörter wieder verlassen, wenn die Coronapandemie uns verlassen hat. Gerne ganz schnell.

?Bleibt gesund!?